25 Jahre kaufmännische Verantwortung in Gründung, Umstrukturierung und laufendem Betrieb. In Unternehmen, Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen. Ich übernehme, wenn Struktur, Klarheit und Führung gebraucht werden.

Wirkungsfelder:

Mein Ursprung

Ich war sechzehn, als mein Vater starb. Mitten in einer Zeit, in der es eigentlich um ganz andere Dinge hätte gehen sollen. Dennoch wollte ich erhalten, was er aufgebaut hatte, und übernahm mit siebzehn die Geschäftsführung unseres Familienbetriebs, führte 20 Mitarbeitende und verantwortete einen Jahresumsatz von 500.000 Euro, parallel zur externen Prüfung zur Hotelfachfrau und zur Ausbildereignung.

Gehalten habe ich es am Ende nicht. Aber der Versuch hat mich persönlich und beruflich mehr geprägt als jede spätere Station. Manchmal lernen wir im Scheitern mehr und zugleich würden wir natürlich darauf verzichten wollen.

Was ich damals gebraucht habe, gebe ich heute weiter. Einen Teil meiner Zeit arbeite ich pro Bono mit Frauen, die neu anfangen.

Was mich bis heute prägt

Meine schulischen Leistungen waren nicht gut und trotzdem hatte ich einen tollen Ausbilder, der noch vor Beginn meiner Ausbildung an mich geglaubt hat. Der Gedichte schrieb, wie auch ich. Und der mich gefördert hat, auch lange über das Berufliche und meine Ausbildung hinaus. Was ich heute tue, hat viel mit dieser Erfahrung zu tun. Ich weiß, wie es ist, sich durch eine Situation hindurchzuarbeiten, die sich keiner ausgesucht hat.

Ein paar Jahre später habe ich mir selbst etwas bewiesen und mir einen großen Wunsch erfüllt:
Ich bin an die Hotelfachschule gegangen, habe dort zwei Jahre lang studiert und meine betriebswirtschaftlichen Grundlagen erweitert. Nicht, weil ich musste, sondern weil ich verstehen wollte, wie Systeme funktionieren und wie man sie verbessern kann.

Ehrenamt

Seit 2026 bin ich ehrenamtliche Finanzvorständin der Stiftung Palmengarten in Frankfurt, weil mir wichtig ist, gesellschaftlich etwas zurückzugeben. Der Palmengarten ist ein Ort, der vielen Menschen, auch mir, schöne Stunden schenkt, und ich möchte mit dazu beitragen, dass er das bleibt. Gremienarbeit auf dieser Ebene zeigt mir noch einmal aus einer anderen Perspektive, was Organisationen brauchen, um verantwortungsvoll und stabil zu handeln.

Was mich antreibt

Unübersichtlichkeit halte ich aus, Unentschlossenheit nicht. Mich treiben Menschen, nicht Methoden. Und die Frage, was Zusammenarbeit heute wirklich braucht.

Meine drei Söhne sind mein Anker. Von ihnen habe ich mehr über mich selbst, übers Mutter-Sein und über Führung gelernt als aus jedem Buch. Ich mag klare Worte, gute Bilder und unseren eigenwilligen Hund.


*Stationen und Projekte finden Sie auf meinem LinkedIn-Profil.